bedeutet das Auftreten von Bakterien im Blut des Patienten.

Die BANFF-Klassifikation beschreibt eine international akzeptierte Einteilung der Abstoßung in der Transplantatniere. Nach der BANFF-Klassifikation werden anhand allgemein akzeptierter Kriterien die Veränderungen in der feingeweblichen Untersuchung der Transplantatniere eingeteilt. Die Klassifikation umfasst die Veränderungen bei der chronischen Abstoßung und bei der akuten Abstoßung.
Bösartiger Hauttumor, der in aller Regel keine Metastasen bildet. Basaliome werden durch Einwirkung von UV-Licht hervorgerufen und treten besonders im Gesicht und Nacken auf. Da sie bei Patienten, die über mehrere Jahre eine immunsuppressive Behandlung benötigen, stark gehäuft auftreten, sollten sich diese Patienten besonders stark vor der Sonne schützen (Sonnenschutzmittel LSF > 30).
Basiliximab ist ein chimärer monoklonaler Antikörper und wird zur immunsuppressiven Therapie nach einer Nierentransplantation eingesetzt. (>>mehr)
Die Bauchdecke besteht aus mehreren Schichten: Im Wesentlichen sind dies Haut, Unterhaut, Muskel, Faszie und Bauchfell. Nach einer Operation im Bauchraum werden diese Schichten durchtrennt und später wieder zugenäht. Eine Bauchwandhernie kann entstehen, wenn die Bauchwandfasziennaht nicht zuwächst und der Darm sich durch eine solche Lücke vorwölben kann. In diesem Fall spricht man von einem Bauchwandvorfall (Bauchwandhernie) des Darms.
Bikarbonat wird zum Ausgleich von Säuren und zur Regulation des normalen pH-Wertes im Blut gebraucht. Verluste an Bikarbonat können auftreten, wenn die Niere zu viel Bikarbonat in den Urin ausscheidet. Bikarbonat wird außerdem in größerer Menge im Dünndarm gefunden, so daß auch Darmerkrankungen zu einem Bikarbonatverlust führen können.
Bilirubin ist ein Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin) und wird beim gesunden Menschen in der Leber abgebaut und dann über die Galle in den Darm ausgeschieden. Bei vielen Lebererkrankungen verbleibt das Bilirubin im Blut, wird dann in der Haut abgelagert und führt zu einer Gelbfärbung der Haut (Gelbsucht).
Entnahme von Gewebe zur Diagnostik (z.B. aus der Leber: Leberbiopsie; aus der Niere: Nierenbiopsie).
Die Biopsie der Transplantatniere ist ein unverzichtbarer Bestandteil der raschen Diagnose einer akuten Abstoßung. (>>mehr)
ist die Menge einer Substanz, z.B. eines Medikaments, das tatsächlich den Zielort in gewünschter Form erreicht und dort seine Wikung entfalten kann. Ein eingenommenes Medikament, das vom Darm aufgenommen, über die Leber transportiert und chemisch verändert oder abgebaut wird, kommt nur zu einem Bruchteil am Zielort an und ist für die biologische Wirkung nur in geringem Maße verfügbar.
Medikamente, die den Knochenabbau (Osteoporose) hemmen können. (>>mehr)
Ein Blasenkatheter ist ein dünner Kunststoffschlauch, der in die Harnblase eingeführt wird und zur kontinuierlichen Entleerung der Harnblase führt. Bei einer Nierentransplantation ist in der Regel ein Blasenkatheter notwendig, der aber so früh wie möglich wieder entfernt wird. (>>mehr)
Bei einer Blasenspülung wird die Blase über einen speziellen Spülkatheter mit Flüssigkeit ausgespült, um diese z.B. nach einer Operation von Blutgerinnseln (Koagel) zu befreien. In seltenen Fällen kann dies nach einer Nierentransplantation notwendig sein.
regelmäßige Blutdruckmessung ist nach einer Nierentransplantation besonders wichtig, da Bluthochdruck das Überleben der Transplantatniere gefährdet. Der Blutdruck sollte unter 130 mmHg im oberen Wert und unter 80 mmHg im unteren Wert liegen.
Die Blutgruppe eines Menschen ist durch Erbfaktoren festgelegt. Auf der Oberfläche von roten Blutkörperchen befinden sich erblich festgelegte Moleküle (z.B. Eiweiße = Proteine und andere makromolekulare Substanzen), die auch Blutgruppenantigene (oder Blutgruppenmerkmale) heißen. Die Unterscheidung in verschiedene Blutgruppen erfolgt durch einen Labortest anhand von Antikörpern gegen diese Oberflächenmerkmale nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip. Jeder Mensch besitzt diese Merkmale auf den Erythrozyten lebenslang weitgehend unveränderlich. Andere Blutgruppen werden durch die Merkmale des Rhesus- oder Kell-Systems unterschieden. Die Liste der heute unterscheidbaren Blutgruppenmerkmale ist sehr lang (Colton, Cartwright, Lewis, Lutheran und viele andere). Für die Transplantation sind diese Merkamle für die Auswahl von Spender und Empfänger nicht entscheidend - hier sind die ABO-Blutgruppen von besonderer Bedeutung. Anhand von ABO-Antikörpern unterscheidet man vier verschiedene Blutgruppen: A - B - AB - O.
Die Blutgruppen passen zueinander, sind jedoch verschieden (z. B. Spenderblutgruppe 0 als Universalspender für einen Empfänger der Blutgruppe B). (siehe auch AB0-Blutgruppenmatch).
Nach einer Transplantation kann es zu einem Anstieg des Zuckergehalts im Blut (erhöhter Blutglucosespiegel) kommen. Dies kann unterschiedliche Ursachen haben. Ist der Glucosespiegel im Blut dauerhaft erhöht, spricht man von einer Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus).
B-Lymphozyten sind weiße Blutzellen, "Waffenschmieden", die sich auf den Abwehrkampf gegen Eindringlinge wie Bakterien oder fremde Moleküle spezialisiert haben. Wenn sie aktiviert, also in "Kampfbereitschaft" versetzt werden, produzieren sie Antikörper und werden dann als Plasmazellen bezeichnet. B-Lymphozyten sind demnach Vorläuferzellen von Antikörper-produzierenden Plasmazellen.
Entzündung der großen Atemwege in der Lunge (Bronchien)
Lungenspiegelung. Ähnlich wie bei der Magenspiegelung (Gastroskopie) kann man mit Hilfe einer Glasfaseroptik auch die Lunge (oder genau genommen die Luftröhre und ihre Äste die Bronchien) untersuchen. Dabei kann man den Zustand der Schleimhaut beurteilen, Sekret gezielt absaugen und Gewebeproben aus verdächtigen Stellen entnehmen. Bei unklaren Lungenerkrankungen ist die Bronchoskopie deshalb oft eine wichtige Hilfe bei Diagnosestellung.
Im Labor hergestellte Antikörper, die an B-Lymphozyten binden und diese zerstören oder in ihrer Funktion lähmen können.
Ansammlung entarteter B-Lymphozyten, z.B. in Lymphknoten, dem Knochenmark oder auch in einem Organ, wie z.B. dem Gehirn, vorkommend. Siehe auch B-Lymphozyten, PTLD.