ist eine Stoffwechselkrankheit und bedeutet übersetzt "Zuckerkrankheit". Zucker wird im Harn ausgeschieden.
Beim Diabetes mellitus Typ1 sind die Inselzellen der Bauchspeicheldrüse zerstört und produzieren zu wenig Insulin. Ein Insulinmangel beeinträchtigt die Aufnahme von Zucker in die Zellen und führt zur Ausscheidung des Zuckers im Harn. Insulin muss daher dem Körper zugeführt werden.
Der Diabetes mellitus Typ2 entsteht, wenn Zellen resistent gegenüber Insulin werden und daher die Aufnahme von Zucker gestört ist.
Nach einer Transplantation kann eine Zuckerkrankheit aus zweierlei Gründen auftreten. Erstens kann der Patient im Laufe der Jahre einen typischen "Alterszucker" entwickeln. Zweitens können die abwehrschwächenden Medikamente zu einer Blutzuckerkrankheit beitragen. Neben dem Cortison spielen z. B. auch bestimmte abwehrschwächende Medikamente (aus der Gruppe der Calcineurininhibitoren: Tacrolimus/Ciclosporin) bei der Entstehung des Posttransplantationsdiabetes (PTLD) eine Rolle. Entwickelt ein Patient nach der Transplantation eine Zuckerkrankheit, so ist neben einer intensiven Behandlung (mit Medikamenten oder Insulinspritzen) auch eine besondere Diabetesschulung des Patienten sinnvoll.
Die Dialyse ist ein Blutreinigungverfahren, das eingesetzt wird, wenn die Nieren versagen, ob akut oder chronisch. Gelegentlich werden diese Methoden auch als „Blutwäsche“ bezeichnet. Als Alternative zu den maschinellen Verfahren ist für den chronischen Nierenersatz die Transplantation vorgesehen.(>>mehr)
Ein Shunt oder Dialyseshunt ist ein künstlicher Gefäßzugang, der als Anschluss für das Dialysegerät am Körper dient. Bei einem Shunt werden eine Arterie und eine Vene operativ miteinander verbunden.
Methode, bei der die Bewegungen des Herzmuskels durch Ultraschall des Herzens (Echokardiografie) unter Stimulation mit dem Stresshormon Dobutamin untersucht wird. Das während der Untersuchung infundierte Dobutamin wirkt dabei auf das Herz wie eine starke körperliche Belastung. Es beschleunigt den Puls und verstärkt die Herzmuskeltätigkeit. Bei dieser Untersuchung kann der Arzt sehen, ob die Durchblutung des Herzens unter der Belastung in der normalen Weise zunimmt, oder ob Hinweise auf eine gestörte Durchblutung der Herzranzgefäße vorliegen. Die Untersuchung ist (wie auch die Myokardszintigraphie mit medikamentöser Belastung) insbesondere geeignet für Patienten, die wegen mangelnder körperlicher Belastbarkeit kein Belastungs-EKG absolvieren können.
Ultraschalluntersuchung, bei der die Strömung des Blutes in Arterien und Venen dargestellt wird. Mit der Duplex-Sonografie kann man Durchblutungsstörungen, z.B. in den Beinen, im Gehirn und auch in den Nieren, feststellen.
Bei einer Doppelblindstudie werden Patienten in unterschiedliche Gruppen eingeteilt (in der Regel randomisiert). Dies geschieht, ohne dass der Arzt oder der Patient weiß, in welcher Gruppe er sich befindet. Die Therapiezuordnung bleibt während der gesamten Studie verdeckt.