Untersuchungsverfahren des Herzens mit Ultraschalltechnik. Auf diese Weise kann die Herzfunktion gemessen werden. Auch die Herzklappen können in ihrer Funktion beurteilt werden.
Chemische Bestandteile des Blutes, die sich dadurch auszeichnen, dass sie elektrisch positiv oder negativ geladen sind. Zum Beispiel Natrium (Na+), Kalzium (Ca++), Magnesium (Mg++), Kalium (K+) oder Chlorid (Cl-), Phosphat (HPO4--).
Endothelitis bedeutet eine Entzündung der kleinen Gefäße in der Niere, wie sie bei einer akuten Transplantatabstoßung auftreten kann.
Entzündungzeichen werden häufig anhand von Laborwerten im Blut beurteilt. Besonders wichtig sind hier
Das Eppstein-Barr-Virus (EBV) gehört zur Gruppe der Herpesviren und kann ein Krankheitserreger für transplantierte Patienten sein. Im Kindesalter verursacht das Virus die infektiöse Mononukleose.
In der Anfangsphase nach einer Nierentransplantation wird die immunsuppressive Therapie in der Dosis und Intensität häufig noch verändert. Erst später folgt die Erhaltungsphase der immunsuppressiven Therapie. Die Transplantatfunktion ist stabil und die Dosis der Medikamente bleibt in dieser Phase häufig konstant.
Eine gute Nachricht: Transplantierte Patienten dürfen bei einer guten Transplantatfunktion grundsätzlich alles essen, was Ihnen bekommt und schmeckt. Das Einalten einer bestimmten Diät ist bei einer guten Transplantatfunktion nicht erforderlich.
Zu beachten sind dennoch folgende Regeln:
Frisches Obst oder Gemüse sollte immer gründlich gewaschen sein.
Aufgrund möglicher Medikamentenwechselwirkung sollte auf Grapefruit und Grapefruitsäfte verzichtet werden.
Alkohol sollte in der Anfangsphase vermieden werden. Hier sind Wechselwirkungen mit der immunsuppressiven Therapie möglich. Später schaden geringe Mengen Alkohol der Transplantatniere nicht. Alkoholische Getränke sind daher in Maßen durchaus erlaubt, jedoch sollte der hohe Kalorienwert des Alkohols beachtet werden.
In der Niere gebildetes Hormon, das die Produktion und Ausreifung der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) im Knochenmark stimuliert. Bei der Entwicklung einer Niereninsuffizienz kommt es regelhaft zur Abnahme der Erythropoetin-Produktion durch die Nieren mit der Folge der sogenannten renalen Anämie (nierenbedingte Blutarmut). Seit 19xx steht Erythropoetin als Medikament, das intravenös oder unter die Haut gespritzt wird, zur Verfügung, sodass dieser Mangel ausgeglichen werden kann. Seit einiger Zeit sind auch weitere synthetisch erzeugte Substanzen im Handel, die die Bildung von roten Blutkörperchen stimulieren.
Zu einem geringen Abfall der Erythropoetin-Produktion kann es auch während der Behandlung mit Blutdruckmedikamenten aus der Gruppe der ACE-Hemmer oder Angiotensinrezeptorblocker kommen.
Eine Rente aufgrund einer Erwerbsminderung kann ein Patient dann beziehen, wenn er in seiner Leistungsfähigkeit so eingeschränkt ist, dass er aufgrund seiner Krankheit keiner regelmäßigen Erwerbstätigkeit nachgehen kann. Die Leistungsfähigkeit eines Patienten wird vom Arzt beurteilt. Eine Rente kann aufgrund einer teilweisen oder einer vollen Erwerbsminderung ausgezahlt werden. Eine teilweise Erwerbsminderung liegt vor, wenn ein Patient aufgrund der Krankheit nicht zwischen drei bis unter sechs Stunden täglich im Rahmen einer Fünf-Tage-Woche arbeiten kann. Von einer vollen Erwerbsminderung spricht man, wenn ein Patient nur noch weniger als drei Stunden täglich arbeiten kann.
Der Anspruch auf die Rente kann entstehen wenn:
Auch noch viele Patienten, die älter sind als 65 Jahre sind, haben den Wunsch nach einem unabhängigen Leben und möchten gern transplantiert werden. Aus diesem Grund wurde 1999 ein spezielles Transplantationsprogramm von Eurotransplant entwickelt - das sogenannte Eurotransplant Senior Programm (abgekürzt: ESP; auch Old-for-Old-Programm). An diesem Programm dürfen nur Patienten teilnehmen, die älter als 65 Jahre sind, eine dialyspflichtige Niereninsuffizienz haben und auf der Warteliste geführt werden. Zur Aufnahme in die Warteliste gelten die gleichen Kriterien wie bei Patienten unter 65 Jahren. Eine Besonderheit dieses Programms ist, dass die Spenderorgane in der Region entnommen und dann nur unter den Patienten auf der Warteliste dieser Region verteilt werden. Die Wartezeit auf eine Niere im Eurotransplant-Seniorenprogramm beträgt etwa 1-2 Jahre.
Heute gibt es keine feste obere Altersgrenze für eine Transplantation. Dennoch steigt mit dem Alter das Risiko, bei einer Nierentransplantation schwere Komplikationen zu erleiden.
Vor allem die Operation selbst birgt dann unkalkulierbare Risiken, sodass eine Nierentransplantation jenseits des fünfundsiebzigsten Lebensjahres keine empfehlenswerte Behandlung ist. Da mit der Dialyse ein effektives und in der Regel sicheres Therapieverfahren zur Verfügung steht, sollte man in höherem Alter die Indikation zu einer Nierentransplantation streng stellen.
Als Explantation bezeichnet man den Vorgang einer "Herausnahme" der Transplantatniere beim Spender.