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Geschichte der Nierentransplantation

Die Geschichte der Nierentransplantation am Menschen begann in Amerika im Jahr 1954, als Joseph E. Murray in Boston die erste erfolgreiche Nierentransplantation durchführte. In diesen Pionierjahren gab es noch keine wirksamen Medikamente zur Unterdrückung der körpereigenen Abwehr gegen fremdes Gewebe. Aus diesem Grund konnte man in dieser Zeit nur eineiige Zwillinge transplantieren.

Gestose (EPH-Gestose oder Präeklampsie)

Nierenerkrankung, die in ca. 1 % aller Schwangeren in der Spätschwangerschaft auftreten kann. Bei der Präeklampsie kommt es zum Auftreten von Eiweiß im Urin und Ödemen, in der schweren Form, der sog. Eklampsie, können auch Augenflimmern und epileptische Anfälle auftreten. Behandelt wird die Erkrankung durch Infusionen und Gabe von Magnesium. Wenn der Blutdruck zu stark ansteigt oder Krämpfe auftreten kann nur noch eine Notfallentbindung durch Kaiserschnitt helfen.

Gewicht

Das Gewicht eines Patienten sollte nach einer Transplantation stabil sein. Gewichtsschwankungen, die in kurzer Zeit – also in Tagen – auftreten, sind in der Regel durch Flüssigkeitseinlagerungen bedingt. Eine Einlagerung von Flüssigkeit kann mit einem Rückgang der Urinmenge verbunden sein. Dies könnte ein Zeichen für eine Verschlechterung der Transplantatfunktion sein. Daher sollte sich jeder Patient täglich wiegen und bei sehr schwankendem Gewicht den behandelnden Arzt aufsuchen.

Glomerulonephritis

Form der Nierenentzündung mit vorwiegendem Befall der Glomeruli.

Sonderformen:

  • membranös
  • fokal-segmental
  • membranoproliferativ
  • mesangioproliferativ

Glomerulus

Der Glomerulus ist das Filterkörperchen der Niere. Hier wird Flüssigkeit zusammen mit den Salzen und anderen Abfallprodukten aus dem Blut abgepresst oder abfiltriert.

Glucocorticoide

Glucocorticoide sind Steroidhormone und werden in der Nebennierenrinde gebildet. Sie gehören zur Gruppe der Corticiosteroide. Zu den natürlich vorkommenden Glucocorticoiden zählen Cortisol und Corticosteron. Künstliche Corticoide sind von den Glucocorticoiden abgeitet. Glucocorticoide beeinflussen viele Prozesse im Körper und wirken entzündungshemmend und immunsuppressiv. Sie wirken auf den Stoffwechsel, den Wasser- und Elektrolythaushalt, auf das Herz-Kreislausystem und das Nervensystem.

Glukosetoleranz, Glukosetoleranztest

Fähigkeit des Körpers Glukose im Stoffwechsel zu verbrennen. Im Glukosetoleranztest wird überprüft, wie schnell der Körper Glukose verbrennen kann. Dabei wird eine genau definierte Menge Glukose als Infusion oder Getränk verabreicht. Vor der Glukosegabe und in festgelegten Zeitabständen wird dann der Blutzuckerspiegel gemessen. Dieser Test wird zur Feststellung der Zuckerkrankheit, insbesondere beim Diabetes mellitus Typ II, verwendet. Liegt der Blutzucker 2 Stunden nach Glukosegabe unter 140 mg/dl wird er als normal bewertet. Bei Glukosewerten zwischen 140 und 200 nach 2 Std. spricht man von gestörter Glukosetoleranz. Dies ist ein starker Hinweis darauf, daß sich im weiteren Verlauf ein Diabetes mellitus Typ II entwickeln kann. Bei Glukosewerten über 200 mg/dl nach 2 Std. spricht man vom Diabetes mellitus.

Goodpasture Syndrom

synonym: Anti-GBM-Glomerulonephritis

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