Medikamentengruppe, die den Einstrom von Kalzium in die Zelle blockieren. Der Kalziumeinstrom ist besonders bedeutsam für die glatten Muskelzellen, die die Weite bzw. Engstellung der Blutgefäße regulieren. Wenn der Kalziumeinstrom in diese glatte Muskelzellen sich verringert, können diese sich nicht mehr so gut zusammenziehen, dadurch werden die Blutgefäße weit gestellt und der Blutdruck sinkt. Es gibt eine ganze Reihe verschiedener Kalziumblocker, die sich in ihrer Wirkstärke und Wirkdauer unterscheiden. Einige Kalziumantagonisten führen, neben der Blutdrucksenkung, gleichzeitig zu einer Verlangsamung des Pulses. Für Transplantierte bedeutsam ist die Erhöhung der Blutspiegel von Cyclosporin und Tacrolimus, die bei einigen Kalziumkanalblockern auftritt.
Verengung in der Haupt-Halsschlagader
Bösartiger Tumor der Leberzellen. Hepatozelluläre Karzinome kommen gehäuft bei chronischen Lebererkrankungen, z.B. der Leberzirrhose oder der chronischen Hepatitis, vor.
Hierbei handelt sich um ein spezielles Abwehrsystem im Körper gegen fremde oder schädliche Bakterien und Viren. Eine ganze Reihe von Eiweißstoffen patroulliert im Blut und kann im Notfall sofort aktiviert werden. So können Infektionen abgewehrt werden.
Hiermit werden Zustände bezeichnet, bei denen eine bestimmte medizinische Behandlung (Operation oder medikamentöse Behandlung) nicht durchgeführt werden sollte. Zum Beispiel stellt ein bösartiges Tumorleiden eine Kontraindikation gegen eine Transplantation dar.
Kreatinin ist ein Abbauprodukt, das in den Muskeln gebildet und über den Urin ausgeschieden wird.
Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, nach dem stationären Krankenhausaufenthalt eine drei- bis vierwöchige Kur in Anspruch zu nehmen. Dies kann eine gute Gelegenheit sein, um nach der langen Krankheit und der großen Operation wieder Kräfte zu sammeln. In der Kur erhalten Sie neben der medizinischen Betreuung Krankengymnastik und Physiotherapie. Außerdem werden Seminare angeboten, die Sie mit dem Leben mit dem neuen Organ vertraut machen sollen.