Auffangsystem aus Kanälen in der Niere, in denen der Urin gesammelt wird. Siehe auch Funktion der Nieren mit Glomerulus und Tubulussystem.
Sarkome sind bösartige Tumoren, die in den Muskeln oder den Knochen auftreten.
möchte jeder transplantierte Patient haben. Leider haben viele Patienten nach der Transplantation Ödeme in den Unterschenkeln. Dieses sogenannte "Wasser in den Beinen" tritt besonders im Laufe des Tages oder gegen Abend auf und kann als unangenehmes Druckgefühl wahrgenommen werden. Idealerweise behandelt man diese Ödeme täglich mit einer für die neue Niere "richtigen Trinkmenge".
bezeichnet eine sehr kleine Blase, wie sie für einen Patienten typisch sein kann, der jahrelang ohne Restausscheidung an der Hämodialyse ist. Durch die sehr geringe Urinproduktion schrumpft die Blase mit der Zeit.
bezeichnet eine sehr stark verkleinerte Eigenniere.
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Auch für ältere Empfänger (Altersgrenze über 65 Jahre) gibt es eine Sonderregelung. Sie können frühzeitig ein Transplantat erhalten, vorausgesetzt, es gibt einen ebenso alten Spender in der Region. Bei dem "Seniorenprogramm" spielen die Gewebeeigenschaften nur eine geringe Rolle, hingegen wird die so genannte Ischämiezeit, d.h. die Zeit zwischen der Entnahme von dem Spender und der Einpflanzung in den Empfänger besonders kurz gehalten.
Ein Shunt oder Dialyseshunt ist ein künstlicher Gefäßzugang, der als Anschluss für das Dialysegerät am Körper dient. Bei einem Shunt werden eine Arterie und eine Vene operativ miteinander verbunden.
Sirolimus verhindert die Vermehrung der Lymphozyten durch Eingriff in den Interleukin-II-Stoffwechsel. Es kann zusammen mit Ciclosporin oder Tacrolimus zur Verstärkung der Wirkung eingesetzt werden. Eine Nierenschädigung tritt bei bei Rapamune®, anders als bei Ciclosporin und Tacrolimus, nicht auf. Eine interessante Eigenschaft von Rapamune® ist, dass dieses Medikament die Vermehrung auch anderer Zellen hemmen kann, z. B. die Vermehrung der Zellen, die die Arterien auskleiden. Sirolimus wird daher auch in beschichteten Szents (Gefäßstützen) in einem Herzkranzgefäß eingesetzt. Bei Stents, die mit Rapamune® beschichtet worden sind, ist diese Zellvermehrung sehr viel weniger ausgeprägt, sodass diese Stents sich sehr viel seltener verschließen als unbeschichtete Stents. Rapamune® hemmt auch die Vermehrung von Tumorzellen im Reagenzglas und wurde schon bei Versuchstieren erfolgreich zur Behandlung bestimmter Tumoren eingesetzt. Ob diese tumorhemmende Wirkung von Rapamune® auch beim Menschen einen Nutzen hat, ist z. Zt. noch nicht nachgewiesen. Die Behandlung mit Rapamune® ist allerdings auch mit einer ganzen Reihe von möglichen Nebenwirkungen verbunden. Die vermutlich gravierendsten Nebenwirkungen sind:
Ultraschalluntersuchung. Mit Hilfe moderner Ultraschalluntersuchungsgeräte kann der Arzt die inneren Organe sichtbar machen. Mit Hilfe von Ultraschall kann man z. B. Gallen- oder Nierensteine sehen. Viel genutzt wird der Ultraschall auch für die Beurteilung der Entwicklung des Kindes im Mutterleib während der Schwangerschaft. In den letzten Jahren sind die Ultraschallgeräte weiterentwickelt worden, sodass auch der Blutfluss in Organen und in den Blutgefäßen sichtbar gemacht werden kann. Man kann dadurch mit Ultraschall z. B. die Durchblutung der Niere, die Funktion der Herzklappen, Thrombosen in den Venen und Verkalkungen der Arterien sichtbar machen. Aufgrund ihrer oberflächlichen Lage ist die sonographische Untersuchung der Transplantatniere recht einfach. Man kann die Größe und Form der Niere beurteilen. Außerdem kann man feststellen, ob der Urin sich im Nierenbecken staut oder ob Zysten oder Nierensteine vorhanden sind. Mit den moderneren (und auch wesentlich teureren) Ultraschallgeräten kann man außerdem, wie erwähnt, die Nierendurchblutung untersuchen. Man kann mit diesen Geräten sogar den Strömungswiderstand in den Arterien des Nierengewebes messen.
einer postmortalen Spende bleibt immer anonym. Aus gesetzlichen Gründen ist es nicht erlaubt, weitergehende Informationen über den Spender zu erhalten.
Der Organspendeausweis kann kostenlos unter der Telefonnummer 0800 / 90 40 400 oder auf der Internet-Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unter www.organspende-kampagne.de/ angefordert werden.
Angehörige und Interessierte können durch das Tragen des Ausweises jederzeit ihre Einwilligung zu einer Organspende im Falle eines Todes ausdrücken.
Bösartiger Hauttumor, der nur selten Absiedlungen in anderen Organen hervorruft. Ähnlich wie Basaliome treten Spinaliome typischerweise an den Stellen am Körper auf, die dem Licht ausgesetzt sind. Langjährige immunsuppressive Behandlung führt zu einer erheblichen Zunahme des Risikos ein Spinaliom zu entwickeln.
Sport ist nach der Transplantation erst nach Abschluss der Wundheilung sinnvoll. Dies ist in der Regel erst nach drei bis vier Monaten der Fall. Im Einzelfall kann jedoch die Wundheilung verzögert sein. Auch kann es im Bereich der Narbe bei zu früher Belastung zu einem Narbenbruch kommen. Daher sollte man seinen behandelnden Arzt immer fragen, wann der richtige Zeitpunkt ist, um mit sportlichen Aktivitäten zu beginnen. Empfohlen wird ein täglicher Spaziergang und leichte körperliche Bewegung, die man nach Befinden immer weiter steigern sollte. Aus medizinischer Sicht erhöhen gezielte Bewegungsprogramme bei Patienten nicht nur das Wohlbefinden, sondern fördern nachweislich die Gesundheit.
Teil des tiefer liegenden Gehirn, in dem z.B. die Kreislaufregulation des Körpers gesteuert wird.
Studien sind in der Transplantationsmedizin sehr verbreitet. Wissenschaftlicher Fortschritt hat die Behandlung nach einer Nierentransplantation in den vergangenen Jahren verbessert. Wissenschaftliche Studien untersuchen:
Darüber hinaus untersuchen Studien verschiedene wissenschaftliche Fragestellungen. So können bestimmte Nebenwirkungen untersucht werden. Das Arzneimittelgesetz regelt alle wichtigen Voraussetzungen für die Durchführung klinischer Studien.
siehe auch Nierenfunktionsszintigrapie