Vor der Aufnahme auf die Warteliste zur Transplantation müssen verschiedene Voruntersuchungen durchgeführt werden. Ziel ist es besondere Risiken für den Patienten im Vorfeld zu erkennen
Für einzelne Patienten ist das Risiko einer Operation oder der immunsuppressiven Therapie unverhältnismäßig hoch; sie würden von einer Transplantation nicht profitieren. Die Voruntersuchungen helfen dem Arzt und dem Patienten, dies einzuschätzen und abzuwägen. Am Ende einer solchen Risiko-Nutzen-Abwägung steht die gemeinsame Entscheidung von Patient, Dialysezentrum und Transplantationszentrum über eine endgültige Aufnahme in die Warteliste.
Vor einer Aufnahme in die Warteliste zur Transplantation sollten verschiedene Untersuchungen durchgeführt werden. In der Regel wird eine sogenannte "Checkliste zur Evaluation vor Transplantation" ausgefüllt. Eine Anmeldung im Transplantationszentrum setzt i.d.R. die Vollständigkeit aller Untersuchungen voraus. Nachfolgend sind verschiedene Untersuchungen aufgeführt.
Im Einzelfall werden vom Arzt weitere zusätzliche Untersuchungen vorgeschlagen.
Je nach Alter des Patienten, seinen Begleiterkrankungen und einer Vielzahl von anderen Faktoren bestimmt sich das kardiovaskuläre Risiko. Vor allem versteckte Herzerkankungen sollten vor einer Transplantation erkannt werden. So kann man verschiedene Patientengruppen in Risikogruppen einteilen. Eine Gruppe mit deutlich erhöhtem Risiko sind folgende Patienten:
In diesen Fällen sollte nach individueller Prüfung durch den Kardiologen eine Herzkatheteruntersuchung in der Vorbereitungsphase zur Transplantation durchgeführt werden.