NierentransplantationThemenIn der Klinik2. bis 5 Tag danach

2. bis 5. Tag danach

In dieser Phase wird die Transplantatfunktion weiterhin engmaschig überwacht. Durch tägliche Blutentnahmen wird die Entgiftungsfunktion der neuen Niere kontrolliert. In der Regel produziert die neue Niere schon bald nach der Operation Urin. Die Entgiftungsfunktion - gemessen an einem Abfall des Kreatinin im Blut - setzt im weiteren Verlauf ein. Bei einigen Patienten kommt es jedoch zu einer verzögerten Funktionsaufnahme des Transplantats. Hier kann eine Dialyse noch nach der Transplantation notwendig sein.

Ein Blutverlust z.B. durch eine verzögerte Nachblutung (Hämatom) wird ebenfalls durch eine Reihe von Maßnahmen ausgeschlossen. Die Trinkmenge und Flüssigkeitszufuhr über Infusionen wird der Nierenfunktion des Patienten täglich angepasst. Jeden Tag muss der Patient eine Vielzahl von neuen Medikamenten einnehmen (immunsuppressive Therapie), um eine Abstoßung zu verhindern.

Die Wundversorgung erfolgt in der Regel durch einen täglichen Verbandswechsel. Die Drainage kann entfernt werden, wenn die Absonderung von Wund- bzw. Gewebsflüssigkeit deutlich zurückgeht oder komplett versiegt. Der Blasenkatheter wird in der Regel am 5. Tag entfernt.

Hilfe
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