Nach Eintreffen des Patienten im Transplantationszentrum werden die üblichen operationsvorbereitenden Untersuchungen durchgeführt (körperliche Untersuchung, Blutentnahme, Röntgen der Lunge und EKG). Falls sich hierbei keine Probleme ergeben, die gegen eine Nierentransplantation sprechen, kann die Operation durchgeführt werden. Bei Hämodialysepatienten ist häufig noch, zur Senkung des Kaliums in einen sicheren Bereich, eine Hämodialyse vor der Operation notwendig.
Die Operation selbst dauert etwa 2-3 Stunden. Bei guter Vorbereitung ist dieses kein besonders risikoreicher Eingriff, so daß operationsbedingte Komplikationen außerordentlich selten sind. Nach der Operation wird der Patient direkt vom OP auf die Transplantationsstation verlegt. Der stationäre Aufenthalt hier dauert in der Regel 2-3 Wochen. Die meisten Transplantatnieren produzieren bereits in den ersten 24 Stunden nach der Operation Urin und der Kreatininwert im Serum fällt in den ersten Tagen deutlich ab.