NierentransplantationThemenNeues LebenDie erste Zeit

Die erste Zeit

Bei vielen Patienten besteht in der ersten Zeit nach der Transplantation eine gewisse Unsicherheit und Ängstlichkeit aufgrund der neuen Lebenssituation. Die Entwicklung der Nierenfunktion, ablesbar an der Urinmenge und den Laborwerten, wird ständig mit der bangen Frage beobachtet: Nimmt mein Körper dieses neue Organ an oder kommt es zu einer womöglich nicht berherrschbaren Abstoßung?

Der Patient hat die Verantwortung für das neue Organ und übernimmt damit auch eine Reihe von Pflichten und Aufgaben. Hierzu zählen besonders die anfänglich sehr engmaschigen Nachsorgeuntersuchungen. Wenn die Transplantatniere etwa 50% der Funktion von zwei normalen Nieren erreicht, kann der Patient als nahezu geheilt von seiner Niereninsuffizienz betrachtet werden. Dennoch sind zur Erhaltung einer Transplantatfunktion lebenslange Medikamente und eine gute Überwachung durch den Arzt notwendig.

In den ersten Monaten ist das Risiko für Infektionen hoch. Auch akute Abstoßungen können auftreten. Diese Risiken führen in der Anfangszeit noch zu großen Unsicherheiten im Alltag. Viele Fragen treten auf. Ein Teil dieser Fragen soll in diesem Kapitel beantwortet werden.

Hilfe
Neues Leben mit der Niere

Die erste Zeit ist nicht selten auch mit Schwierigkeiten verbunden, die sorgfältig behandelt werden müssen:

Anstieg des Kreatinin

Abstoßung

Infektionen

Alarmsymptome

Fieber

verzögerter Funktionsbeginn

Durchblutungsstörungen der Niere

Wichtige Informationen für den Umgang mit dem Nierenratgeber www.nierenratgeber.de ist ein Patienteninformationssystem. Es dient reinen Informationszwecken und ersetzt nicht die individuelle ärztliche Beratung und Betreuung des Patienten.
Vor der weiteren Benutzung des Patienteninformationssystems lesen Sie bitte unbedingt die nachfolgenden Anleitungen: Wichtige allgemeine Hinweise Hinweise zum Umgang mit Medikamenten