Zu den allgemein empfohlenen Impfungen bei Dialysepatienten und Patienten nach einer Nierentransplantation zählen:
- Influenza (echte Virusgrippe)
- Tetanus (Wundstarrkrampf)
- Diphterie
- Hepatitis B
Zu den Impfungen, die in besonderen medizinischen Situationen empfohlen werden, zählen:
- Pneumokokken: bei vermehrt auftretenenden Infektionen im Bereich der Atemwege.
- Hämophilus influenza (Keuchhusten): bei Kindern, die keinen Impfschutz besitzen.
- Früh-Sommer-Meningo-Encephalitis (FSME): bei einem besonderen Risiko für die Übertragung von Zeckenbissen in Risikogebieten.
- Hepatitis A: vor Reisen in Gebiete, in denen eine hohe Infektionsgefahr durch einen unzuverlässigen Hygienestandard besteht.
- Tollwut: nur nach strenger medizinischer Indikationsstellung.
- Meningokokken: bei einem besonderen Infektionsrisiko nach medizinischer Indikationsstellung.
Zu den beim transplantierten Patienten nicht angezeigten Impfungen zählen:
- Röteln
- Masern
- Mumps
- Windpocken (Varizellen)
- Gelbfieber
- Polio-Schluckimpfung
- Typhus-Schluckimpfung
Grund: als Impfstoff werden häufig abgeschwächte Lebendviren verwendet.