Die Transplantatniere wird unterhalb der erkrankten Nieren rechts oder links in die Leistenregion verpflanzt, wo sie günstig an die großen Beckengefäße angeschlossen werden kann.
Die Verpflanzung der Transplantatniere erfolgt nicht an die Stelle der erkrankten Nieren, sondern in die Unterbauchregion. Das Bild zeigt eine solche Transplantatniere in der linken Leistenregion. In der Kernspintomographie (Magnetresonanztomographie = MRT) kann die neue Niere mit guter Bildqualität und Genauigkeit dargestellt werden. Ein anderes wichtiges Untersuchungsverfahren ist die Sonographie der Transplantatniere. Auch in einer Angiographie können die Gefäße der neuen Niere besonders genau untersucht werden.

Der Vorteil der Verpflanzung der Niere in die Unterbauchregion (latein.: fossa iliaca) ist der für den Operateur "einfache" Zugangsweg zu den großen Gefäßen der Beckenregion. Diese Technik hat sich über Jahrzehnte bewährt und wird heute weltweit angewandt.