Das lebenslange Risiko einer Abstoßung wird durch den Einsatz von abwehrschwächenden Medikamenten eingegrenzt.
Nach einer Nierentransplantation trägt jeder Patient das Risiko einer Organabstoßung. Dieses Risiko besteht lebenslang und kann zu jedem Zeitpunkt nach der Transplantation auftreten. Aus diesem Grund benötigt jeder Patient nach einer Nierentransplantation abwehrschwächende Medikamente, die die Niere vor einer Abstoßung schützen.
Eine Abstoßung kann zu einem Verlust des Nierentransplantats führen und ist daher eine ernste Komplikation nach einer Transplantation. Sie erfordert sofortiges Handeln: So muss die Diagnose einer Abstoßung schnell gestellt werden und sollte zur unverzüglichen Einleitung einer Therapie führen.
Zwar ist die Häufigkeit einer Abstoßung im Vergleich zu den Anfängen der Transplantationsmedizin aufgrund der wirksamen Immunsuppressiva deutlich zurückgegangen, dennoch erleiden auch heute noch etwa 10-30% aller transplantierten Patienten eine akute Abstoßung. Der überwiegende Teil dieser Patienten kann jedoch durch eine wirksame immunsuppressive Therapie vor dem Verlust des Transplantats bewahrt werden. Jeder Patient sollte die Symptome einer Abstoßung kennen und im Verdachtsfall sofort den zuständigen Arzt aufsuchen.
Was ist eine Abstoßung: Begriffsdefinition
Welche Formen der Abstoßung gibt es?
Welche Symptome treten bei einer Abstoßung auf? Wie kann ich als Patient eine Abstoßung erkennen?
Wie sichert man die Diagnose einer Abstoßung durch eine Biopsie?
Wie wird eine Abstoßung behandelt (Behandlung)?