Erst nach einer Reihe von Voruntersuchungen kann ein Patient auf die Warteliste gesetzt werden.
Vor der Aufnahme in die Warteliste zur Transplantation sollten in der Regel folgende Untersuchungen durchgeführt werden:

Checkliste_Pankreas-Niere_PDF.pdf Die Checkliste gibt eine Übersicht über die wichtigsten Untersuchungen in der Vorbereitung zur Pankreas-Nierentransplantation |
DATENBogenPankreas-Niere_aus_der_Transplantationsambulanz_Frankfurt.pdf |
Europäische Richtlinie:
Für die betroffenen Patienten bringt die Pankreas-Nierentransplantation erhebliche Vorteile. Verschiedene vorangegangene Erkrankungen sind keine Gegenanzeige. Die Compliance des Patienten soll vorher geprüft werden.
Grundsätzlich sollte bei jedem Typ-I-Diabetiker mit einer chronischen Niereninsuffizienz im fortschrittenen Stadium geprüft werden, ob eine kombinierte Pankreas-Nierentransplantation infrage kommt, da dieses Verfahren eine bessere Überlebensrate und eine bessere Lebensqualität im Vergleich zur alleinigen Nierentransplantation aufweist. Eine Langzeitdialyse oder früher abgelaufene wiederholte Infektionen sind kein Ausschlusskriterium (Kontraindikation) für eine Pankreas-Nierentransplantation.

Auch ausgeheilte bösartige Tumoren (Malignome) oder Herz- Kreislauferkrankungen (kardiovaskuläre Erkrankungen) sind keine absolute Gegenanzeige zu einer Nierentransplantation (Empfehlung Grad B: mittlere Evidenzstufe). Eine psychologische Untersuchung der Transplantatkandidaten ist sinnvoll, um zu prüfen, ob ein Patient die Richtlinien des Arztes (Compliance) streng einhält. (Empfehlung Grad B: mittlere Evidenzstufe).