Liebe Patientin, lieber Patient,
Die Ärztinnen und Ärzte haben Ihnen gerade eröffnet, dass sich die Funktion Ihrer Nieren so verschlechtert hat, dass man Ihnen vorschlägt, sich dialysieren zu lassen. Nun geht Ihnen eine Menge durch den Kopf, vielleicht sind Sie auch etwas skeptisch oder ängstlich oder sogar verzweifelt. Dafür haben wir volles Verständnis. Immerhin ändert sich nicht weniger als Ihr bisheriger Lebensrhythmus. Um sich aber mit Ihrer neuen Situation besser zu Recht zu finden, möchten wir Ihnen bei der Auswahl des geeigneten Dialyseverfahrens helfen. Bei Rückfragen stehen Ihnen die Ärztinnen und Ärzte gerne hilfreich zur Seite. Auch das Pflegepersonal ist so fachkundig, Ihnen viele Fragen beantworten zu können.
Hier finden Sie wichtige Informationen zum Thema Dialyse:
Die Dialyse ist ein Blutreinigungverfahren, das eingesetzt wird, wenn die Nieren versagen, ob akut oder chronisch. Gelegentlich werden diese Methoden auch als „Blutwäsche“ bezeichnet.
Bevor eine Dialysebehandlung beginnen kann, muss zunächst die Voraussetzung dafür geschaffen werden.
Blutreinigung mit Hilfe einer "künstlichen Niere". Die harnpflichtigen Substanzen werden im Kreislauf außerhalb des Körpers aus dem Blut entfernt. Die ambulante Therapie ist in der Regel dreimal wöchentlich notwendig und dauert jeweils mehrere Stunden. Es gibt mehrere Formen der Hämodialyse.
Über einen Katheter wird mehrmals täglich Flüssigkeit in die Bauchhöhle geleitet. Das Bauchfell (Peritoneum) dient als Filter für die Ausscheidung der harnpflichtigen Substanzen aus dem Körper. Es gibt mehrere Formen der Peritonealdialyse.