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Vorbereitungen

Bevor eine Dialysebehandlung beginnen kann, muss zunächst die Voraussetzung dafür geschaffen werden. Für die Hämodialyse wird der Maschine mit dem Filter ein ausreichendes Blutvolumen angeboten, das aus dem Körper  der Dialysemaschine zugeführt wird. Immerhin sind das ca. 300 ml/Minute. Dieser Zugang kann zunächst ein Katheter (Shaldon – Katheter) sein, der akut in die Halsvene unter lokaler Betäubung gelegt wird. Dauerhaft eignet sich dieser Katheter wegen der Infektionsgefahr und einer suboptimalen Dialyse (geringere Blutflüsse) nicht.  Länger als 4 Wochen sollte ein Shaldon Katheter nicht benutzt werden. Dauerhaft wird allerdings nur bei Patienten mit sehr schlechter Gefäßsituation oder schwerer Herzinsuffizienz ein Demers – Vorhofkatheter akzeptiert, der seltener zu Infektionen führt, weil er untertunnelt ist, soll heißen, er liegt erst einmal eine ganze Strecke unter der Haut bis er die Vene erreicht. Die Austrittsstelle an der Haut wird bei jeder Dialyse kontrolliert. In der Kurve steht dann KAST o. B.  (KatheterAustrittsSTelle ohne krankhaften Befund).

In der Zwischenzeit wird ein dauerhafter Gefäßzugang operiert. Meist am Unterarm, wenn es die Gefäße erlauben und eine fortgeschrittene Gefäßverkalkung dieses nicht verunmöglicht. Bis solch eine Gefäßverbindung (englisch: Shunt) punktiert werden kann, dauert es allerdings mindestens 4 Wochen. Also ist es günstig, schon vor der ersten Dialyse rechtzeitig einen Shunt zu operieren, der dann zur ersten Dialyse punktabel ist. So kann auf die Anlage eines Dialysekatheters verzichtet und die Risiken einer Katheterinfektion vermieden werden. Handelt es sich bei diesem Shunt um körpereigenes Material, sprechen wir korrekterweise von einer Ciminofistel (Cimino und Brescia waren die Erfinder dieses genialen Gefäßzuganges). Gelegentlich muss Fremdmaterial wie Goretex© verwandt werden. Das ist ein Plastikschlauch, der zwischen Arterie und Vene verbracht wird, um Engpässe der eigenen Arterien zu überbrücken.

Wird eine Bauchfelldialyse angestrebt, ist die operative Einbringung eines Schlauchs (Katheter) in Bauchhöhle erforderlich.

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